Barfen ist nicht gleich Barfen

Wollen Sie Ihren Hund also gesund mit Frostfutter barfen, hilft es einen entsprechend individuellen Fütterungsplan für Ihren Hund zu erstellen. 
Barf orientiert sich an der ursprünglichen Beutetierfütterung wilder Carnivoren. Kaum jemand kann jedoch seinem Hund ein komplettes Beutetier vorwerfen. Also gilt es, Bedarf und Bedürfnisse seines fleischfressenden Vierbeiners gut zu kennen. 
Basis für die Barf Fütterung ist eine abwechslungsreiche Auswahl von Frostfutter. Jede Fleischart hat unterschiedlich hohe Inhaltsstoffe, Fettmengen und Proteingehalte. Mit ihnen wird der Grundstock beim Barf gelegt. Ergänzend darf nicht auf ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralien verzichtet werden. 
Hagebuttenkernöl, Lachsöl, Kokosöl und Borretschöl sind als Grundausstattung für die Barf Fütterung zu empfehlen. Sie liefern zusätzlich zum Frostfleisch, Obst und Gemüse notwendige Inhaltsstoffe für den Hund. 
Ob Sie nun etwas häufiger Hagebuttenkernöl oder Borretschöl ins Frostfutter geben, dafür Lachsöl und Kokosöl seltener verabreichen oder umgekehrt, hängt vom individuellen Bedarf Ihres Hundes ab. Übrigens: Achten Sie auf kaltgepresster Herstellung und natürlicher Herkunft von Kokosöl, Hagebuttenkernöl, Borretschöl, Lachsöl und anderen Futterölen. 
Am sichersten ermitteln Sie den tatsächlichen Bedarf Ihres Tieres in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens. Viele Tierärzte raten vom Barfen zwar ab, verständlich, verkaufen sie nicht selten selbst Trockenfutter namhafter Futterhersteller, doch bleibt man hartnäckig erhält man die notwendigen Informationen nach denen der, auf Ihren Hund abgestimmte, Barf Fütterungsplan erstellt werden kann.

Tags: Barf
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